Schriftgröße: A A A A

Flöhe

Flohbefall bei Hund und Katze verursacht nicht nur Juckreiz und Entzündungen, sondern kann auch zu ernsthaften Erkrankungen führen.

•Schon einzelne Flohstiche können eine allergische Reaktion auslösen, die sich teilweise in massiven Hautentzündungen äußert.

•Flöhe können Überträger einer häufig vorkommenden Bandwurmart sein.

•Starker Flohbefall kann erhebliche Blutverluste zur Folge haben.

Um Ihr Tier zu schützen, gibt es verschiedenen Präparate, die sie bei Ihrem Tierarzt beziehen können:

Am häufigsten angewendet werden sogenannte Spot-on-Präparate, die dem Tier in den Nacken geträufelt werden. Die Mittel verteilen sich in der Haut, sind nach ein paar Stunden eingezogen und dann ungiftig und geruchsfrei für den Menschen. Sobald ein Parasit (Floh oder auch eine Zecke) Kontakt mit Ihrem Tier hat, stirbt er. Die Wirkungsdauer beträgt ca. 4 bis 6 Wochen.

Eine andere Möglichkeit sind Flohhalsbänder, hier zieht der Wirkstoff nicht in die Haut ein, sondern wird permanent abgegeben und über das Tier verteilt. (Aber bitte auf keinen Fall bei Katzen verwenden, die Freigänger sind - Verletzungsgefahr!).

Zur Langzeitprophylaxe kann der Entwicklungszyklus der Flöhe unterbrochen werden, so dass sie sich nicht weitervermehren können. Ebenfalls als Spot-on-Präparat erhältlich muss dieses Mittel nur alle drei Monate angewendet werden.

Sollte Ihre Wohnung bereits mit Flöhen verseucht sein, helfen bestimmte Umgebungssprays bzw. Vernebler.